Sonntag, November 20, 2011

Im fernen, fernen Osten

Plane sorgfältig. Recherchiere so gut wie möglich. Wenn Du ankommst, verwirf den Plan. Nimm es wie es kommt. Es wird niemals genau so sein, wie Du denkst.
Du denkst vielleicht, du pisst gerade nur in irgendeinen Busch aber vielleicht pisst du an den heiligen Baum von einem anderen. Nicht mit dem Finger zeigen. Es ist möglichem deinem Fahrer zu helfen die alte Karre zur Werkstat zu schieben. Es ist möglich einen Mechaniker als Fahrer für die alte Karre anzuheuern. Zahle etwas mehr als den lokalen Preis, aber nicht zuviel. Handeln. Es ist wichtig auf den Gesundheitszustand der einheimischen Hunde zu achten. Fussballwissen ist entscheidend. Teleobjektive sehen wie Läufe von Waffen aus, also verstecken. Verhandlungen funktionieren nur, wenn man die Sache um die es geht nicht dringend braucht. Bier ist manchmal billiger als Wasser. Wisch dir den Arsch mit der linken Hand ab, begrüsse mit der rechten Hand. Die Unterseiten deiner Füsse braucht niemand zu sehen. Wer den einheimischen Dialekt spricht kennt die Menschen. Auch der fadenscheinigste Bulle verlangt Respekt. Auch Priester können Piraten sein. An manchen Orten kann Geld nicht ausgegeben werden. Der Este zu sein, der einen Spot surft ist ein Bonus; was Du anschließend machst kann diesen Spot beeinflussen. Es gibt sehr arme Länder. Dorthin zu reisen ist kein Problem, dort zu leben ist ein Problem. Einen Tonkrug mit Wasser auf dem Kopf zu balancieren ist kein Trick, es ist schlicht überlebenswichtig.






Entsprechend verwarfen auch wir sämtliche Pläne und spielten alle Spiele mit die der ferne, ferne Osten zu bieten hatte. Verspeisten rohen Fisch, Hahnenkamm, Seetang und alles andere was sich uns anbot oder angeboten wurde. Sagten Inlandsflüge für ausgiebige Roadtrips ab. Zerstörten und reparierten Heckscheiben. Es gibt zahlreiche verschiedene einheimische Biersorten und Liköre. Surften große & kleine Wellen. Schnelle und langsame. Alleine und mit anderen. Haben den zweitgrößten Contest des Landes gesehen. Wurden von Locals im 5er BMW zum Besuch in lokale Amüsieretablissements mitgenommen. Versuchten dort Schnapps zu klauen. Sangen natürlich Karaoke. Besuchten Tempel und heilige, überdachte Steine. Sahen Wasser bergauf fliessen. Schwammen in heißen Quellen und öffentlichen über 40° heißen Spas. Ließen uns massieren. Genossen Bethelnüsse und selbstgerollten Tabak. Angelten Shrimps mit 100 Einheimischen aus Schwimmingpools um diese direkt zugrillen…


T-Bay
Hauswelle
Competition

Kulinarischer Taiwahnsinn

Jialeshui
Bethelnüsse
Apotheke
Roadtrippin...

Cheng Gong I
Chen Gong II
Beachbreak
Einzige fotografierte Welle des Trips...
Bashien Dong
Spa

Kultur

Bonusmarkeneinlösen
Shrimpfishing


Irgendwann wurde ich dann gefragt
ob wir nicht ein paar mehr Europäer zum surfen in den fernen Osten schicken könnten. Habe kurz überlegt und festgestellt, dass wir zwei Wochen lang nur mit Einheimischen gesurft sind. Warum sollte man daran etwas ändern? Habe den Vorschlag dann höflichst überhört...
Surfer können eine heilende Wirkung auf einen Ort haben. Aber vergiss nicht Kuta oder Taghazoute. Die Moderne ist überall mit unterschiedlichem Standart eingekehrt. Auf dem Wasser rumrutschen ist für fast jeden Spaß. Du bist ein Surfer, aber du bist nicht Jacques Cousteau sondern nur ein Typ aus Europa in den Ferien…

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nice Lefts, Nice Rights, Nice Shrimps, nice, car, nice food,nice Spa, nice fish, nice Pics, but ugly guys!

BLK hat gesagt…

Alles richtig gemacht!

milzäy hat gesagt…

holfo is nich ugly, vor allem nicht mit badekappe!!!

milzäy hat gesagt…

und der text is diesmal ja gar nicht so scheisse wie sonst holfo und du kannst sogar angeln. du kommst in mein buch der coolen leute. izzy und burnt natürlich auch!!

Holfo hat gesagt…

fuck, in dein buch der coolen leute millz?! dann brauche ich jetzt keine neuen feinde mehr...