Montag, November 15, 2010

Hochwasser

Nach tagelangem heftigen Regen gabs mal wieder Hochwasseralarm in NRW.
Mit dem heftigsten Pegelstand seit langem, Vollsperrung der A40 wegen Dammbruch in Bochum und unzählbaren Einsätzen der Feuerwehr und THWs waren unsere Erwartungen groß.
Samstag früh schon ging die Telefonkette durch die Haushalte der Üblichverdächtigen.
Leider hat unsere gute alte Ruhr mal wieder nicht so mitgespielt wie wir es gerne hätten. Ob wegen Pegelstand oder Fließgeschwindigkeit - Uns blieb nichts anderes als eine Walze - die Welle wollte sich einfach nicht öffnen und wir warteten vergeblich auf eine gruene offene Schulter.,
Na ja - Trotzdem mal wieder ein gemeinsame Session unter Freunden an unserem "Haus-Spot".


Freitag, November 12, 2010

Dr. Feelgood trifft Captain Goodvibes

Der Doktor...:
He's the one they call Dr. Feelgood
He's the one that makes ya feel alright
He's the one they call Dr. Feelgood
He's gonna be your Frankenstein, I've got one thing you'll understand
He's not what you'd call a glamorous man
Got one thing that's easily understood
He's the one they call Dr. Feelgood

...trifft den Captain:
Diese unglückliche Gestalt begann mit binge drinking bevor er atmen konnte und missbrauchte vielfältige Stoffe von Plutonium bis Hackfleisch bevor er denken konnte. Eine göttliche Gabe, dass er auch heutzutage diese Kämpfe noch bestehen kann! Er stahl jungen Leben deren glänzende Zukunft aus ihren winzigen Händen und nahm grundlos Dreck, Gewalt und schlechte Angewohnheiten aus der Gosse mit an den Strand und so in die Nähe der Leser dieses Blogs. Er fühlt sich sehr wohl in dieser Oase des schlechten Geschmacks, zerstört die Seiten dieses Blogs seit Jahren und arbeitet hart daran sämtliche Beteiligten mit sich ins Elend zu reißen. Willkommen im Morast des Captains…

To keep a long story short: Wir waren nicht auf dem Tafelberg, haben kein Foto am Kap der guten Hoffnung gemacht, waren in keinem Nationalpark und haben leider auch keine Leopardenbabys gestreichelt. Dafür war keine Zeit. Zwei Wochen sind denkbar knapp für einen Roadtrip von P.E. nach Kapstadt. Und auch wenn es nicht leicht fällt, aber da muss man leider Abstriche machen. Vor allem bei konstant 4-6ft+ Swell. Aber beim nächsten Mal werden garantiert Leopardenbabys gestreichelt! Freu mich schon…
Danke geht raus an Tourmanager Dr. Feelgood Darm! Mir blieb nichts anderes übrig als aus dem Flieger zu fallen und das Ruder an die medizinische Abteilung abzugeben. Und es bleibt nur noch mal zu sagen: Good Job Darm! Der Roadtrip war ein traumhafter Swell an brutzelnden Braais, spuckenden Righthandern, dampfendem Kunstrasen und schäumendem Windhoek Lager. Jederzeit und egal wo wir hinkamen: J.bay, M.bay, V.bay, Anybay…
J.bay








Seal Point



Darm



V.bay


Darm again
M.bay





Kapstadt

Das Niveau stieg dann ärgerlicherweise mit der Ankunft am Kap minimal an. Die Zivilisation in der Casa Handl war ein harter Schlag für Menschen der Straße wie uns. Weder waren wir darauf vorbereitet, noch die Zivilisation auf uns… Aber der Doc und der Captain haben sich nicht ausbremsen lassen und über einen Zwischenstopp auf einer Modelparty in Capetown (falls ihr mal dort seid probiert mal ob ihr ins Casablanca reinkommt…) ihren gewohnten Rhythmus wieder gefunden. Und auch hier again & again Danke an Guide Gerrit & Co.! Alles 1a im Camp & beim Spotguiding! Wanna go? Go there!!!












That's how we roll!!!



tut mir leid fabi, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.
kommentare erwünscht!!!

Donnerstag, November 04, 2010

Bohnen und Platten in Ireland

Easkey Pipe

Nachdem Ich letztes Jahr eine Zwangspause eingelegt habe, war es 2010 mehr als dringend Zeit wieder der grünen Insel und ihren beständigen Wellen ein Besuch abzustatten. Die ersten 3 tage sollte ich noch allein verbringen bis am Donnerstag Daniel aus Paris und Freitag Lars aus HH kommen sollte. Der Plan war die drei "einsamen" Tage in Lahinch zu verbringen um dann anschließend zusammen in Easky unsere Luxusherberge zu beziehen. Wäre sicherlich auch passiert, wenn ich einen Führerschein mitgenommen hätte. Ohne Füherschein gabs nämlich trotz Augenklimpern kein Mietwagen. Mist!
Somit verbrachte Ich zwangweise die ersten 2 Tage des Tripps in Dublin. Nach änfänglichem Haareraufen stellte sich dass als gar nicht so schlecht heraus. Die Wellenvorhersage war eh beschissen für die Tage somit gabs "Dublin-All you can See in one Day" mit nem Aussie!
Mit ein paar feinen Guiness und diverse Runden Dart am abend endete mein Dublin Kultur Tripp und nächsten mogen gings dann endlich mit dem angekommenden Daniel und dem damit erhaltenden Mietwagen an die Westküste.
Es folgten 9 Tage Ireland, die wieder einmal alle Erfahrungen die wir in den letzten Jahren gesammelt hatten durcheinanderwarfen. Lars wurde an seinem Ankunftstag erstmal mit einem super sonnigen Tag und 2 feinsten Sessions im glasklaren und vor allem windlosen Beachbreakwasser empfangen. Welch ein Empfang in einem Land welches fuer Wind und Regen bekannt ist: Natürlich mussten wir aber nicht lange auf das typische Ireland warten. Insgesamt aber war das Wetter diesmal eigentlich recht mild mit mehreren Sonnentagen.
Neben dem für diese Jahreszeit typisch aus allen Richtungen kommenden Wind und Wellen machte uns eine Vollmond-Tide mit einem Tidenunterschied von 3 Metern die Spotauswahl an jedem Tag neu zur Herausforderung. Wir würden aber doch nicht immer wiederkommen wenn es nicht fast fuer alle Wetterlagen einen Ecke gibt. Somit hatten wir also eine Woche mit fast jedem Tag Surf. Dabei gabs Tage mit 3 Stunden Autofahrt und anschließender Onshore breachbreaksesssion als auch die Epicsession in kaftvollen Overheadbedingungen an einem Spot quasi um die Ecke der noch nie gelaufen war. Etwas andere Swellrichtungen ließen Easkey leider nie richtig abgehen, andere Spots jedoch tauchten aus dem Nichts auf und zeigten Indo-Perfection. Unsere Spotkarte der ja durchaus schon bekannten Gegend hat sich wieder um so einige Spots erweitert. Kaminfeuer und Surfvideo in unserem Häuschen oder ein paar Runden Pool und Guiness waren meist der Ausklang der Tage. Zu uns gesellte sich auch 3 Tage de Besitzer de Hauses, ein Arzt aus Cork. Wenn er sich nicht gerade mit allen erhältlichen Wetter- und Wellenvorhersage der Gegend beschäftigt hat , war er ein sehr hilfbereiter und netter Bursche. Während ich also nach dieser entspannten Woche noch 5 Stunden am Dubliner Flughafen abhängen musste (wat solls, letztes Mal war es ein ganze Nacht!) ist BLK weiter geflogen nach Cornwall. Auch Lars ist Ireland mit seiner ruhigen Art und sein unglaublich netten menschen ans Herz gewachsen und wir freuen uns auf nächste Jahr.

Aframe the other way

Wer suchet der findet

Right swell, right Wind und vor allem Right Tide!

...

Nicht Easkey left aber auch nicht weit!

Easkey nicht perfect

...reichte aber fuer ne nette Session, ne Lars?


Beach Break Perfection

???

Sonnne!

Offshore

Locals Charging

Daily Routine

Swell

Leider liefs nicht soo wies aussieht


Straßenarbeiter mit ihrem professionellen Werkzeug

BLK und Ich wärmen die Füsse am Feuer und den Bauch mit Jameson!


Pleeeeeasssee----Sesam´ öffne dich!


Spitzer Stein auf der Straße kuntscht unseren Reifen- BLK Pittstop Perfektion